Bei uns zu Hause schallten schon ZZ Top, Stevie Wonder und die frühen Hosen- Alben durchs Haus, als ich noch nicht rechnen und schreiben konnte. Ich war schon als Kind von verzerrten E- Gitarren, ehrlichen, handgemachten Grooves und Persönlichkeiten hinter den Songs gefesselt und werde es wohl auch für immer bleiben.

 

Mit Flohmarktinstrumenten hat es unter Strolchen angefangen, ging mit gefärbten Haaren in Kellern und Garagen weiter. Wir hießen "Bus mit geilen Sitzen" und haben uns Mikrofonständer aus kaputten Schneeschaufeln gebaut.

Bis wir uns 2007 als Trio zebranistic gefunden haben, habe ich mich in so vielen Besetzungen und Stilen ausprobiert, daß ich sie nicht mehr aufzählen kann.

 

Wir waren stilübergreifend, straight, rotzig, dreckig, anders. Sechs Jahre lang haben wir das gespielt, was wir selbst hören wollten. Wir haben uns an alt bewährem orientiert, um etwas neues zu schaffen. Das war zebranistic.

 

Album 2012


2010 kam für zwei Jahre eine Band dazu, die mal ganz anders getickt hat. Funky licks aus der zweiten Reihe abzufeuern, während zwei andere vorne den death pop zelebrieren, fand ich großartig. Das war Mupio.



Im Sommer 2013 habe ich meinen blau lackierten Fahrradanhänger mit Zelt, Zahnbürste und Gitarre beladen und ihn nach Montpellier ans Mittelmeer gezogen. Keine Termine, keine Wände, monatelang draußen und in Bewegung. Das war herrlich. Es war großartig, ungemütlich, grenzenlos, fantastisch, traurig, gefährlich, es war alles. Es hat mir das gegeben, was ich brauchte, um mein Soloprojekt in die Form zu bringen, in der ich es euch heute präsentiere.

 

 

" ...the entire set was impressive

 on both a technical

 and entertainment level,

it climaxed to one of the most

unusual things I've heard.“

BBC introducing

 

„…schafft einen Sound irgendwo zwischen Delta Blues und Rock n‘ Roll, dass einem Augen und Mund offenstehen. Percussive Riffs mit unglaublichem Groove.“

Frizz Kassel

"Jung, eigenwillig

und ein begnadeter Bluesgitarrist."

Westdeutscher Rundfunk

"MarKuz ist alles in einem,

und das ist unglaublich."

Laudatio zur Kasseler Kunstpreisverleihung

 

"Ausnahmemusiker"

Hessischer Rundfunk